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Basilikata

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Basilikata

Die Basilikata, eine Landschaft der italienischen Halbinsel, liegt eingebettet zwischen Apulien im Nordem und Nordosten, Kampanien im Westen und Kalabrien im Süden. Diese Landschaft hat eine Oberfläche von 9.992 km und 603.000 Einwohner inbegriffen in den 131 Gemeinden von Potenza, der Provinzhauptstadt, und Matera. Sie wird von Nord bis Süd vom Lukanischen Apennin durchzogen, dessen bergzüge ausser dem Pollino-Massiv an der Grenze zu Kalabrien und dem Sirino-Gebirge im Südwesten 2000 m Höhe nicht überschreiten. Die wichtigsten Flüsse sind: Sinni, Agri, Basento und bradano, die im Appenin entspringen und ins lonische Meer münden. Die Flüsse kennzeichnen grösstenteiis den orographischen und klimatischen Aspekt der landschaft. Bergzüge, denen eine dichte Vegetation der Landschaft ein märchenhaftes Aussehen verleiht - hierfür charakteristisch ist die Gegend von Vulture - wechsein sich ab mit weniger bewaldeten Höhenzügen, wo die erosive Aktion von Wind und Wasser das Aussehen der lukanischen Dolomiten gekennzeichnet hat. Die Szene, die sich dem Besucher zwischen Pietrapertosa und Castelmagno präsentiert, ist sonderbar.

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Basilikata

Ein Stück Vorgeschichte in der Gegenwart finden wir in Matera, das von der UNESCO (die zum Zweck der internationalen Zusammenarbeit auf den Gebieten der Erziehung, Wissenschaft und Kultur gegründete Organisation der UNO) zum Kulturgut der Menschheit erklärt wurde. Seit Jahrzehnten lenken die Sassi von Matera, eine der ältesten, einzigartigsten und aussergewöhnlichsten Ansiedlungen der Welt, die Aufmerksamkeit vieler Forscher und Künstler (der italienische Schriftsteller Carlo Levi erwähnt sie in seinem berühmten Werk Christus kam nur bis Eboli) auf sich. Hier sind die Häuser direkt aus den Tuffsteinfelsen ausgehöhlt. Bis vor wenigen Jahren waren die Sassi noch bewohnt, in der Zwischenzeit wurde ihre einmalige kulturelle und touristische Bedeutung erkannt, so dass mit den Erschliessungsarbeiten begonnen werden konnte. Diese alten Ansiedlungen sind aber nicht der einzige Grund, diese kleine, abgelegene und wunderschöne Region zwischen dem Tyrrhenischen und Ionischen Meer zu besuchen.

Griechische Ruinen (Metaponto), mittelalterliche Kirchen und Schlösser (Melfi, Lagopesole), herrliche Strände (Maratea) und eine noch unberührte Natur (zwischen Basilicata und Kalabrien erstreckt sich das herrliche Naturschutzgebiet Pollino) sind mehr als eine Reise wert. In Matera sollte man nicht versäumen, einen Blick auf die interessante Franziskuskirche zu werfen, in der sich romanische und barocke Kunstformen in eigenartiger Weise vermischen.Schliesslich lohnt sich noch ein kleiner Abstecher bis nach Venosa, Heimat des grossen lateinischen Dichters Horaz, um das mittelalterliche Dreifaltigkeitskloster (SS.Trinità) und andere interessante Denkmäler zu bewundern. In Potenza, Hauptstadt der Region, haben alte und neue Erdbeben das alte Stadtzentrum schwer zerstört. Sehenswert ist das Archäologische Museum.

Quelle: ENIT Nationaler Italienischer Fremdenverkehrsverband


Kulturpfad

Seit dem letzten Jahrhundert, haben berühmte Personen wie François Lenormant und Edward Lear einige Zeugnisse deren Reisen in der Basilicata hinterlassen. In travers l'Apulie et la Lucanie - Notes de voyage - Paris 1883; Tagebuch der Fuss Ausflüge und der Reisen in der Basilicata (1847): Mit diesen erlebten Zeugnissen geschrieben von zwei romantischen Spaziergängern die ihre Erlebnisse und Wallfahrten auf dem Lucana Land erzählen. Gerade Edward Lear, mit seiner artistischen Sensibilität, entdeckte, als er von der Capitanata wieder kam, den archäologischen Bacino von Venosa, Geburtsstadt von Orazio, nach dem er den l'Ofanto wieder hinauf lief, und nachdem er Melfi und die antike Stadt von Melphis bewundert hatte. Diese (Venosa) befindet sich an der Grenze von einem grossen tiefen Burrone, und, mit seiner Kathedrale und dem Schloss dominiert es die ganze bevölkerte Landschaft, und zeigt somit die antiken Schönheiten wie das grosse Amphitheater...

Ausser den archäologischen Parks von Venosa, Banzi, Lavello, Serra di Vaglio, Potenza-Malvaccaro, (frumento und Rivello; zu besichtigen auch die nationalen Museen von Venosa, Melfi und Grumento; Die Antiquitäten der Stadt von Latrocino, Rivello und Spatriano; Die dokumentierte Ausstellung von Oppio Lucano. Serra di Vaglio, nur 15 Km von Potenza entfernt zwischen den Verstärkungen für die Verteidigung der Gewässer zwischen Land der Tirrenica Küste und Land der Ionica Küste, sie sind Zeugnisse deren antiken herkommen, vor den der Hauptstadt. In der Provinz von Matera, Metaponto ist Zeugnis von den wunderbaren Schönheiten der griechischen Kolonie, die auch François Lenormant fasziniert hatten. Immer auf der Ionischen Küste, Richtung Westen, in Policoro, das nationale Museum von der Siritide zeigt die Wiederfindungen der antiken Stadt von Siris und von Heraclea. Wenn man den Flüssen von Basento und Brandano hinauf kehrt findet man zuerst das Land umringte Schloss von Miglioncino, in der Nähe von Matera, und dann das Schloss von Lagopesole, in der Nähe von Potenza. Rionero ist berühmt dank seiner Mineral Wässer und seinem Wein, zwischen diesen der ist der l'Aglianico DOC der berühmteste.

Quelle: Welcome to Italy


Der Pollino

Die Entdeckungsreise in der unberührten und milden Natur der kalabrischen Berge beginnt dort, zoo der Appennin endet, zwischen den Buchen-und Steineichenzeäldern, den Alpenzveiden, den steilen Felsen des Pollino Massivs, der grossartigsten Berggruppe Kalcbriens mit fünf mehr als zweitausend Meter hohen Gipfeln, die eine der zwei interessantesten Systeme des südllichen Appennins darstellt, sozeohl aus dem Gesichtspunkt der Lanschaft, als auch der Natur, weil dem Besucher unerwartet Alpenszenen vor die Augen treten und eine noch unberührte Umspielt. Von der Campotenese Ebene, in der Nähe der gleichnamigen Autobahnausfahrt, biegt man in die Provinzstrasse ein, die zur Ruggiu Fläche ansteigt, eine ausgedehnte Karst-Hochebene, an deren Rand sich dieSchutzhütte De Gasperi un die nahe Fasanelli befindet, ein Ausgangspunkt für viele Wanderungen.

Vom Hügel Impiso aus, erreicht man, nach einer leichten Wanderung, die Hochebene des Pollino mit typisch alpenähnlichen Charakteristiken. Sie ist umgeben von einem natürlichen Amphitheater von aussergewöhnlicher Schönheit, das das Herz und das Symbol des Nationalparks des Pollino bildet, von wo aus man die wichtigsten Gipfel des Massivs bewundern und erreichen kann: Serra der Ciavole, Pollino Berg und Serra Dolcedorme, der mit einer Höhe von 2266 Metern der höchste Gipfel der Berge Kalabriens ist. Auf der hohen Seite der Fläche, in der Nähe des grossen Tors des Pollino, begegnet man den letzten mächtigen Pinien Loricati, die mit ihren imposanten und verkrümmten Formen hartnäckig an den unerreichbaren Felsenspitzen klammern wie eine phantastische unwirkliche Kundgebung des Kalmpfes um das Leben und der Herausforderung an die Naturgewalt.

Von den Dörfern Civita und San Lorenzo Bellizzi erreicht man die eindrucksvollsten Stellen des östlichen Hanges: den riesigen Buchenwald Fagosa, den Gipfel Falconara und San Lorenzo mit seiner ungefähr achthundert Meter hohen Felsenwand, die Barile und Raganello Schlucht, die ramie felsige Canyons mit kristallklarem Wasser durchlaufen sind. Diese sind zu beliebten Zielen für Touristen und Wanderer gezeorden, die von der Teufelsbrücke in der Nähe von Civita dem Flussbett entlang aufsteigen um Schluchten, zyklopische Felsblöcke und zauberhafte Garten, umgeben von über hundert Meter hohen Felswänden, zu entdecken.

In den Gemeinden Cerchiara di Calabria, San Lorenzo Bellizzi und Civita konzentrieren sich die interessantesten Höhlengebiete, wie der Abgrund des Bifurto mit einer Tiefe von 683 m. Er wird zur Zeit als der achtzehnte tiefste Abgrund Italiens bewertet, oder die Höhle des Uhus, die grösste Kalabriens, die teilweise noch unerforscht ist und die Höhle der Ninfee, wo 50 gradiges Schwefelwasser entspringt, das zu Thermalkuren benützt wird. Diese und viele andere Wunderdinge bietet der Pollino, der stolze Hüter der letzten Zipfel einer rätselhaften und zeilden Erde, umhüllt von jahrhundertalten Wäldern, von tiefen Tälern durchzogen, umgeben von wundervollen Gipfeln und belebt mit Traditionen und Gebräuchen der Völker mit ihrer tausendjährigen Kultur.

Quelle: Welcome to Italy


Der Orsomarso

Geologisch ähnlich dem Massiv des Pollino, bilden die Berge des Orsomarso den äussersten Ausläufer der Bergkette des Appennin und befinden sich heute vollständig innerhalb des Nationalparks des Pollini. Erst seit wenigen Jahren von Wissenschaftlern und Liebhabern entdeckt, ist er, wegen der Vielseitigkeit seiner Landschaft, den tiefen Tälern und zugesspitzten Gipfeln, den Felsenccnyons und den dichten Wäldern zur letzten Zuflucht der zufahren und rätselhaften Wilderness geworden, die das ursprüngliche Merkmal der Bergkette des Appennin zwar. Der nördliche Teil der Berggruppe zeird durch zwei Täler von ausserordenlicher Schönheit bereichert, das Tal des Flusses Lao und das Tal des Wildbachs Argentino, seit langem schon bekannt wegen seines hohen Naturwerts, sodass es heute zu den fünfzehn Naturschutzgbieten in Kalabrien gehört.

Das Einzugsgebiet umfasst Naturelemente von grosser Bedeutung für die Umwelt, wie die monumentalen Felsen Campancra und Civio des Lengen Mannes, und die Berge der Gruppe des Palanuda und des Caramolo, die ausgebreiteten Weiden und Wiesen der Hochfläche des Caramolo und des Novacco; es sind alles ideale Langlaufgebiete, ein Sport, der in diesen Tälern bekennt ist und ausgeführt wird, seit einigen Jahren gibt es Wettkämpfe. Im Mittelpunkt des Massivs erhebt sich die Spitze des Cozzo des Pellegrino, der höchste Gipfel der Gruppe mit seinen 1987 Metern, von seiner felsigen Spitze aus ist es mögllich das ganze Tal des Flusses Abatemarco zu bewundern, das eingeschlossen ist zwischen unberührten Wäldern und dem tiefblauen Tyrrhenischen Meer.

Weiter im Süden begegnet man der Berggruppe der Mula mit einem grossen abgerundeten Gipfel ohne Vegetation und dem sehr langen und schzeindelerregenden Kumm des Berges Montea zwischen steilen Felsenzvänden, spitzigen Nadeln und Wäldern mit jungen Pinien Loriccti; an seinen Hängen findet man den Stein Portusata, einen monumentalen Monolith - Felsen in gekrümmter Form, der beim Sonnenaufgang und Sonnenuntergang von Sonnenstrahlen durchleuchtet wird. Nach der eindrucksvollen Schlucht des Flusses Rosa, erreicht man die südliche Grenze der Berggruppe, angezeigt durch die Felsenbastion des Berges La Caccia, die sich stattlich abhebt, fast bis ans Meer.

Quelle: Welcome to Italy


Parco Nazionale Pollino

Nur selten verirren sich ausländische Touristen in diese Gegend, wenn gleich dort auch eines der grössten Naturreservate auf dem europäischen Kontinent zu finden ist. Mit einer Fläche von 192'565 Hektar vereinigt es in sich 2 Regionen des Südens, die Basilicata und Kalabrien, sowie die drei Südprovinzen Cosenza, Matera und Potenza. Die Ausdehnung des Naturparks Pollino ist derartig gewaltig - sie entspricht in etwa der Hälfte Baden-Württembergs - dass er in der Breite vom Ionischen zum Tyrrhenischen Meer verbindet, und in der Länge fast auf der Höhe Neapels bis nahe an das Ende des italienischen Stiefels reicht. Wer ein Stück unverfälschter Natur in Westeuropa sucht, findet hier reichlich Gegenden einer Wildnis, deren hauptsächliches Merkmal der Pinus Leucodermis (Kiefer) an den von Wind und Wetter geformten Felshängen darstellt. Dieses Symbol des Naturparks erreicht ein Alter, das auf die letzte Eiszeit verweisen kann. Flora und Fauna zeigen hier eine reichliche und von moderner Entwicklung wenig beschädigte Vielfalt, die mittlerweile nur noch selten in den Industrieländern Europas anzutreffen ist. In den wilden Weiten der kalabresischen Apenninen ist der Canis Lupus (Wolf) ebenso zu Hause wie der Aquila Reale (Goldadler).

Doch der Parco Pollino hat noch mehr zu bieten. Ein ebenso reiches wie antikes Kulturerbe hat sich in der Abgeschiedenheit der Gebirgstäler und im Schutze der mächtigen Berge teilweise recht gut in die moderne Zeit gerettet. Hier überlebten hartnäckig in einigen Dörfern Kerne einer jahrhundertealten albanischen Kultur, die heute mehr denn je Gefahr läuft durch die herrschende Kultur der italienischen Massenmedien vernichtet zu werden. Immer mehr Arbèreshè (albanisch sprechende Minderheit) richten ihren Blick nach draussen, hin zur Ebene, dem Meer und der Stadt, bemerkt der Bürgermeister eines der albanischen Dörfer. Die ersten Arbèreshè erreichten die Halbinsel über das Ionische Meer bereits Ende des 15. Jahrhunderts, um der türkischen Invasion zu entkommen. Die Nichte des legendären albanischen Volkshelden Giorgio Castriota Scanderbeg sorgte durch ihre Heirat mit dem lokalen Feudalherren Pietro Antonio Sanseverino für ein reibungsloses Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung. Nach der letzten Volkszählung von 1991 leben heute noch 41'000 Arbèreshè in Calabrien. Und der Traum des o.z. Bürgermeisters ist es, dass die Menschen, die im Parco Pollino leben, ihre Identität und ihre Fähigkeit behalten, sich mit ihrem Territorium zu identifizieren.

Die Küche - Usprung und Traditionen

Weine aus der Basilikata (Basilicata)

Käse aus der Basilikata (Basilicata)



Basilikata wurde von Italien.ch mit 4.1 Punkten bewertet
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