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A

Alfa Romeo

1920 wurde von Ingenieur Nicola Romeo, der die Firma Anonima Lombarda Fabbrica Automobili (ALFA) aufkaufte (sie war in Konkurs) ALFA Romeo gründete.

Amalfitana

ist eine der landschaftlich schönsten Panoramastraßen in Europa. Sie befindet sich an der Südküste der Halbinsel von Sorrent und führt von Sorrent über Praiano, Positano und Amalfi bis Ravello. Die meist sehr enge Straße liegt sehr kurvig einige hundert Meter über dem Meer und man hat atemberaubende Ausblicke auf den Golf von Salerno. Im Sommer ist es nicht empfehlenswert, die Amalfitana zu befahren, weil kein Weiterkommen.

Gabriele D'Annunzio

1863 - 1938, war eigentlich Dichter, aber auch fanatischer Italiener: er flog am 9.8.1918 mit einer winzigen Maschine ins feindliche Wien (oder war es Triest? diese Frage konnte ich noch nicht eindeutig klären), wo er Flugblätter abwarf: "Wiener! Lernt die Italiener kennen. ...", nach dem Ende des 1. Weltkriegs besetzte er mit Freunden 15 Monate lagen Fiume (heute Rijeka), bis es zu Italien kam. Am Gardasee hat sich d'Annunzio im "Il Vittoriale" ein eigenwilliges Denkmal gesetzt: Flugzeug, Kriegsgerät, Schiffe, Uniformen, überfüllte Zimmer mit Buddhas, Madonnen, antiken Statuen, 30.000 Bücher und vielem mehr; er war Kriegsheld, Schriftsteller und Frauenheld...

Automobile - Italienische!

einige stelle ich ja in diesem Lexikon ein wenig näher vor: ALFA, FIAT, Ferrari, Lancia, Lamborghini und Maserati. Aber es gab noch eine Reihe anderer Marken, die heute längst in Vergessenheit geraten sind: Isotta-Fraschini (1904 bis 1949), Bianchi (1899 bis 1955), Ansaldo (1919 bis 1932), Aquila Italiana (1906 bis 1917), Diatto (1905 bis 1909), Itala (1094 bis 1934), Chiribiri (1910 bis 1928) oder Zust (1903 bis 1907) - insgesamt hat es in der italienischen Geschichte der Automobilindustrie mehr als 300 Marken gegeben!

B

Baptisterium

nennt man die Taufkirchen - in den Anfängen der Christenheit nahm man es sehr genau: war man noch nicht getauft, war man kein Mitglied der Kirche und konnte so eigentlich nicht die Kirche betreten. Also musste für Taufen ein eigenes Gebäude außerhalb der Kirche errichtet werden - das Baptisterium. Besonders schöne Beispiele dafür findet man in Parma, Pisa, Florenz und Siena (um nur einige zu nennen).

Benelli

"Mama" Theresa Benelli versammelte 1911 ihre sechs Söhne und beschloss, eine technische Firma zu gründen. Diese fertigte dann ab 1920 auch die noch heute bekannten Motorräder. Das erste Motorrad hatte 98 cm³ und war ein Zweitakt-Motor. In den Dreißiger Jahren waren die Benelli-Motorräder stets auf den vorderen Plätze zu finden, neben Moto Guzzi und den englischen Marken. 1951 verunglückte beim "Großen Preis von Frankreich" in Albi Ambrosini auf Benelli tödlich, worauf hin sich das Unternehmen aus dem Grand-Prix-Sport zurück zog. ...weitere Informationen

Bezahlen

in einem italienischen Restaurant, das ist so eine eigene Sache... Es wird nämlich immer nur eine Rechnung gestellt, einer bezahlt sie und man teilt dann den Rechnungsbetrag durch die Anzahl der Essenden! Nicht so wie bei uns, wo jeder getrennte Rechnung erhält. Diese Sitte führt manchmal zu Unverständnis bei Österreichern (und Deutschen). Denn dann wir gerechnet: ich hab' nur ein Mineralwasser und Spaghetti gehabt, wie komme ich dazu... - nun, die Italiener sind in dieser Beziehung viel großzügiger. Einmal zahlt der eine mehr, das nächste Mal wieder weniger. Übrigens - rechnen Sie mit Gästen zu Hause bei Ihnen auch immer GENAU ab...?

Bianchi

1897, Italien, eine der ältesten italienischen Motorradmarken, schloss 1967 seine Pforten. Eduardo Bianchi, der Firmengründer, baute 1987 eine Art Hilfsmotor für ein Fahrrad, 1900 das erste Bianchi-Automobil und 1903 schließlich das erste Motorrad. Berühmte Fahrer wie Tazio Nuvolari, Dorino Serafini oder der Schotte Bob McIntyre verhalfen der Marke zu großen sportlichen Erfolgen. ...weitere Informationen

Borgo

oft liest man auf einem Ortsschild "Borgo.....(und dann den Ortsnamen lt. Karte) - "Borgo" heißt "Ortsteil", und zwar unbefestigter Ortsteil im Gegensatz von " Castello", das einen befestigten Ortsteil bezeichnen kann.

Brindisi

ist a) eine Hafenstadt in Apulien und b) die italienische Bezeichnung für Trinkspruch und Zugaben bei Konzerten usw. Auch wird dieser Ausdruck für ein Willkommensgetränk (Welcomedrink) gerne verwendet, wenn es vom Hotel spendiert wird.

C

Carnevale

der wird in ganz Italien groß gefeiert. Das Wort "Carnevale" kommt aus einer italienischen Form "Carne non vale" - "Fleisch zählt nicht" - also die Zeit, nach der es kein Fleisch gibt (Fastenzeit). Daher wird noch einmal so richtig ausgelassen gefeiert!

Die bekanntesten Veranstaltungen im Carnevale finden in Viareggio (Toskana) und Venedig statt. Wobei zum Carnevale di Venezia anzumerken sei, dass immer mehr Touristen zu den Hauptakteuren werden, ja sogar hinter den "Venezianischen Masken" stecken immer öfter Ausländer, vornehmlich deutsche Touristen...

Casinò oder Casino?

Erstes und endbetont - Casinò - ist das Spielkasino, wo Sie Ihr Geld verspielen können; Letzteres - so ausgesprochen wie im Deutschen - das ist das Bordell, auch Freudenhaus genannt, wo Sie Ihr Geld ver... na, wir sind ja jugendfrei!

Castello

kann sein eine Festung, meistens wird aber ein befestigter Ortsteil so genannt (unbefestigt siehe Borgo), aber es gibt schon Unterschiede zu "Fortezza" (Fortifikation, Festung) und "Rocca" (Zwingburg - Beispiel San Gimignano).

Casino oder Casinó?

Nun, wenn Sie gerne ins Spielkasino gehen möchten, empfehle ich Ihnen, das Wort am Ende zu betonen: Casinó; sollten Sie die Unwissenheit begehen und es so wie im deutschen aussprechen, dann .... wollen Sie ins Freudenhaus ... kleiner Unterschied, große Wirkung...

Camillo Benso Graf von Cavour

1810 - 1861; er war einer der Vorkämpfer für die Einigung Italiens und in der ersten Regierung vertreten;

Cin Cin

das italienische "Zum Wohl", "Prosit", wenn man mit Gläsern anstoßt

Carlo Collodi

war das Pseudonym für Florentiner Carlo Lorenzini, der 1881 in dem kleinen toskanischen Ort Collodi (zwischen Montecatini Terme und Lucca gelegen) die berühmten "Abenteuer von Pinocchio" schrieb. Seine Mutter stammte aus Collodi, daher wählte er diesen Ort zu seinem Schriftstellernamen. Heute gibt es in Collodi einen Park mit Figuren aus dieser Geschichte zu sehen.

D

Luca Pacioli

1445 - 1514), erfand die "doppelte Buchhaltung", die noch heute im Wirtschaftsleben verwendet wird; er gilt auch als der Erfinder des Wechels;

D.O.C., D.O.C.G.

sind Qualitätsbezeichnungen italienischer Weine: DOC steht für "Denominazione di Origine Controllata" und bedeutet, dass die Herkunft des Weines kontrolliert wurde; DOCG steht für "Denominazione di Origine Controllata e Garantita" und bedeutet, dass nicht nur die Herkunft überprüft wurde, sondern auch garantiert wird. Wobei die Richtlinien zur Erlangung des DOCG-Prädikats sehr streng sind! Es gibt auch nur wenige Weine, die diese Auszeichnung in Italien tragen dürfen (etwa 10 Weine, unter anderem der Chianti Classico und der Brunello); siehe auch "Über den Wein"

Don Camillo und Peppone siehe auch bei Guareschi

E

Etrusker

bei den Etruskern handelt es sich um ein rätselhaftes Volk, das vom 10. Jh. v. Chr. bis etwa Christi Geburt im Gebiet zwischen Bologna und Rom siedelte und dann verschwand; rätselhaft, weil ihre Herkunft im Ungewissen liegt (es gibt zwar drei Theorien, aber keine Beweise), rätselhaft, weil wir bis heute ihre Sprache nicht entschlüsseln konnten und rätselhaft, weil dieses Volk bereits über ein hoch entwickeltes technisches Verständnis verfügte (die Abwassersysteme Roms stammen teilweise noch aus ihrer Zeit, sie konnten Eisen verhütten und Sümpfe trocken legen); ihre Toten bestatteten sie in Totenstädten, so genannten Nekropolen - diese sind heute eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Baukunst und ein Besuch der Nekropole von Cerveteri (südlich von Rom) kann ich nur empfehlen!

EUR

Esposizione Universale di Roma, so ausgeschrieben - ist ein Stadtviertel am Südrand von Rom. Es entstand 1942 für eine geplante Weltausstellung, die jedoch aufgrund des 2. Weltkrieges nicht stattfand. Nach 1945 wurden dort verschiedene Ministerien und Museen angesiedelt, sowie Wohnungen geschaffen. Noch heute wirkt der Teil ein wenig "Beton-isch" und kalt.

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