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Ligurien

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Ligurien

Kultur in Ligurien (Liguria)
Meer, Berge und steile Felsen, die im nördlichsten Teil des Mittelmeeres direkt aus dem Tyrrhenischen Meer emporsteigen. Das ist die faszinierende Landschaft Liguriens, die den Besucher auf seiner Rundreise durch diese geschichtsreiche, heute dynamische Region begleiten und beeindrucken wird. Die Hauptstadt Genua, einer der wichtigsten Mittelmeerhäfen und Heimat des grossen Seefahrers Christoph Kolumbus, der Amerika entdeckte, war schon im Mittelalter eine mächtige Seestadt. Zeugnisse dieser glorreichen Vergangenheit finden sich heute noch in eindrucksvollen Gebäuden, eleganten Herrenhäusern und grossartigen Kirchenbauten, die sich perfekt in die moderne Stadtstruktur einfügen.

Auch in den anderen Provinzen Liguriens (Imperia, La Spezia und Savona, zwei andere wichtige Häfen) sind Natur- und Kunstschätze reichlich vorhanden. Eine intakte und üppige Mittelmeernatur finden wir in der Berglandschaft von Portofino und Cinqueterre; Portovenere dagegen ist ein kleines Schmuckstück der Mittelmeerküste.

San Remo schliesslich gehört zu den berühmtesten italienischen Badeorten, in denen jährlich das beliebte italienische Schlagerfestival stattfindet. Eine besondere Aufmerksamkeit verdient das herrliche Benediktinerkloster S. Fruttuoso in Camogli. Aber noch viele andere bedeutende kunsthistorische Denkmäler erwarten Sie.

Quelle: emmeti.it

Allgemeine Infos über die italienische Region Ligurien

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Ligurien – Italiens Sonnenterrasse

Ein kaum 50 Kilometer schmaler Küstenstreifen von 320 Kilometern Länge teilt sich geografisch in zwei Abschnitte, die unterschiedlicher nicht sein können. Steile Felsstürze, malerische Buchten, Oliven- und Orangenhaine, duftende Blumenfelder, grüne Weinberge und immergrüne Macchia prägen die kleine Küstenregion. Hinzu kommen das azurblaue Meer, legendäre Ferienorte, Fischerdörfer und Festungen in den Seealpen. Hervorragende Wasserqualität des Ligurischen Meeres dokumentiert sich seit mehr als zehn Jahren durch die Verleihung der Blauen Fahnen - eines Gütesiegels der Europäischen Union. Und die Region hat ein einmaliges Klima zu bieten: angenehm temperierte Winter folgen auf Sommer, die nie drückend heiss sind.

Fast nur Küste und hohe Berge

Nach Westen in Richtung Sonnenuntergang erstreckt sich die vielbesungene Riviera di Ponente, und nach Osten, der aufgehenden Sonne entgegen, die Riviera di Levante. Fast genau in der Mitte pulsiert die Hafenmetropole Genua - europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2004. Die Küste zwischen Genua und Imperia zieht mit breiten, flachen Sandstränden vor allem die Familien in ihren Bann. Ihren Namen Palmenriviera verdankt sie den über 70 verschiedenen Palmenarten, die hier prächtig gedeihen.

Die Badeorte in diesem Küstenabschnitt sind Klassiker: Alassio mit dem Muretto, einer kleinen Mauer, auf der sich berühmte Gäste verewigten, das pittoreske Laiguelia, Savona mit dem imposanten Hafen... Die Blumenriviera zwischen Imperia und Ventimiglia vor der mächtigen Kulisse der Seealpen ist der faszinierendste Blumengarten Europas voller klangvoller Namen: Cervo, Diano Marina, San Remo mit dem Spielcasino und seinem berühmten Chansonfestival, Ventimiglia mit den weltberühmten Hanbury-Gärten warten mit ihren Schätzen aus Natur und Kultur auf. Bordighera überrascht mit dem nördlichsten Palmenwald Europas. Seit Jahrhunderten gebührt der Stadt die Ehre, den Vatikan in der Osterzeit mit Palmwedeln zu beliefern.

Der ligurische Apennin sorgt an der Riviera di Levante für aufregende Küstenreliefs: schroffe, steile Felsen wechseln mit tosenden Bergbächen und zauberhaften Ortschaften. La Spezia wartet mit seinem eindrucksvollen Hafen und dem Golfo dei Poeti auf. Die atemberaubend gelegenen Cinqueterre wurden zusammen mit Portovenere, dem «Hafen der Venus», in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Hier befindet sich auch das berühmte «Muschelgehege» aus Holzpfählen für die bekannten Miesmuscheln. Der Salzgehalt des Meeres ist hier besonders gering und der Planktongehalt – die Nahrungsgrundlage der Delikatessen – besonders hoch. Portofino schmiegt sich wie eine Mondsichel an die Berge und ist bekannt als wohl mondänster Ort dieser Region. Und wer kennt nicht Rapallo am Golf von Tigullio, wo grosse europäische Geschichte geschrieben wurde?

Sport ohne Grenzen

Ligurien und seine Küsten sind ein Eldorado für Wassersportler jeder Couleur: Baden und Sonnenbaden, Segeln und Surfen, Schnorcheln und Tauchen - und die Lust auf mehr. Der gesamte Küstenbogen ist ein einziges Fitnesscenter unter freiem Himmel. Es gibt Sport Open Air von erholsam bis extrem: Für Extremsportler mit starken Nerven treiben Bungee-Jumping, Freeclimbing oder Paragliding den Adrenalinspiegel in die Höhe. Für Radfahren und Mountainbiken, Reiten und Golfen, Trekking und Wandern gibt es hervorragende Bedingungen. Die malerischen Cinque Terre zählen mit der Via dell’Amore mit spektakulären Aussichtspunkten zu den berühmtesten und meistbesuchten Wanderregionen Italiens. Bei Kennern bestens bekannt ist der Ligurische Höhenwanderweg. Aber wer hat den Mut, nach alten Schätzen auf versunkenen Schiffen zu suchen? Beim Wracktauchen in Zoagli kann man seinen Mut beweisen.Wer es beschaulicher mag, geht auf Walbeobachtungstour zum Santuario delle Balene, wo man hauptsächlich Grind- und Pottwale bei ihrem Spiel bebachten kann.

Küche: Nicht nur Pesto und Pasta

Die Ligurer rühmen sich ihres grossen Sohnes Kolumbus, der Amerika entdeckt hat, doch viel schwerer wiegt die Erfindung des Pesto: das kühne Aroma des Knoblauchs vermischt sich mit dem erlauchten, ja heiligen Basilikum und dem erlesenen Olivenöl und lässt eine Paste entstehen, deren Zutaten durch die Sonne, den Duft des Meeres und die Salze des Bodens nur in dieser Region so unverwechselbar ist. Auch spürt man die Nähe zur Provence: knackiges Gemüse und aromatische Kräuter, hervorragendes kaltgepresstes Olivenöl, Pasta und fangfrischer Fisch bilden die Grundlage für die mediterrane Küche par excellence. Einzig der Stockfisch konnte durch den jahrhundertelangen Seehandel der ligurischen Hafenstädte als nichteinheimisches Lebensmittel in der ligurischen Küche zu Ruhm gelangen. Auch die ligurischen Weine haben eine lange Tradition. Die besten Weissen haben DOC-Status. Geheimtipps sind die Weine aus den Cinqueterre, Vermentino, Pigato, Sciacchetrà und der rubinrote Rossese di Dolceacqua.

Kurioses

Cateriana Campodonico fristete ihr Dasein mit dem Strassenverkauf von Brezeln und Nüssen. Ihr ganzes Leben lang sparte sie jede Lira für eine lebensgrosse Grabskulptur aus Marmor auf dem berühmten Staglieno-Friedhof vor den Toren Genuas. So steht sie heute als steinerne Allegorie des Fleisses zwischen den Gräbern der Reichen und Aristokraten und kann ihre einfache Herkunft dennoch nicht verleugnen: Sie hält zwei Brezeln und zwei lange Nussketten in den Händen.

Seborga - Mit einem Augenzwinkern wird seit einigen Jahren die berühmte Frage der Unabhängigkeit dieses imaginären Fürstentums von Italien diskutiert. Dass es überhaupt einen Fürsten in dem 360-Seelen-Ort gibt, ist einer historischen Anekdote zu verdanken. 1729 wurde der Flecken an die Savoyer verkauft. Doch seltsamerweise wurde der Vertrag nie rechtskräftig registriert, und so konnte sich 1963 ein heimatbewegter Bewohner zum Fürsten Giorgio I. wählen lassen. Seit 1995 ist eigenes Geld – der Luigino – in Umlauf, und es gibt 15 bestellte Minister sowie eine eigene Verfassung. Man mag Seborga dieses Kuriosums wegen besuchen wollen, die Schönheit des Dorfes, vor allem zur Mimosen- und Ginsterblüte, ist es allemal wert.

Triora – Unheimliches scheint zu geschehen... Einbildung? Man kommt durch ein Gewirr aus mittelalterlichen Arkaden und Bogengängen. Die Gassen sind schmal und enden im Nirgendwo. Wo ist der Ausgang aus diesem Labyrinth? Triora ist unheimlich: wohldosiertes Schaudern und ein bisschen Hexenfolklore findet man im «Museo Regionale Etnografico e della Stregoneria», dem Heimat- und Völkerkundemuseum mit dem Forschungsschwerpunkt «Hexenkunde». Von Hexenprozessen und finsterer Vergangenheit ist die Rede. Vom Schrecken der 30 Frauen, die in Triora 1587 im Auftrag kirchlicher Inquisitoren und eines Kommissars aus Genua zu Tode gefoltert wurden, ist hier zum Glück nichts zu spüren.

Anfangs quält sich der Trenino di Casella durch Genua hinauf auf 400 m über dem Meeresspiegel. Der kleine Zug schaukelt und rattert durch 17 Bahnstationen bis nach Casella. Den gewünschten Halt muss man per Knopfdruck ankündigen. Sogar ein Kopfbahnhof liegt an der Strecke, dort montiert der Zugführer das Lenkrad ab, marschiert durch die Abteile an das anderen Ende des Zuges und nimmt die Fahrt wieder auf. 24 Kilometer Bahnfahrt wie zu Grossmutters Zeiten!

Anreise

Gut zu erreichen ist die Urlaubsgegend mit dem Auto oder Zug über Mailand und Genua bzw. Turin und Savona. Flugreisende landen in Genua oder Mailand. Lufthansa, Alitalia und Air Dolomiti haben die Destination Genua in ihrem Programm. Buchen kann man Aufenthalte in Ligurien u.a. bei Dertour, Thomas Cook, TUI, Ameropa, Italweg und vielen kleineren Italienspezialisten. Darüber hinaus bieten zahlreiche Busreiseveranstalter Rundreisen durch diesen Landstrich an.

Quelle: ENIT


Historische Feste in Ligurien

Noli - Regata Storica Historische Regatta der ehemaligen Seerepubliken 2. Septemberwochenende

La Spezia – Palio del Golfo Der Palio des Golfes von La Spezia. Ruderwettbewerb am ersten Sonntag im August.

Genua - Palio Marinaro dei Rioni Der Palio Marinaro der Stadtviertel . Ein Ruderwettkampf in traditionellen Kostümen am 29. Juni.


Ligurien Landeskunde

Ligurien - Landschaft

Ligurien ist ein schmaler Landbogen an der Westküste Norditaliens zwischen dem Ligurischen Meer und den Bergzügen zwischen den Alpen und dem Apennin. Die Strände und Klippen dieser Region sind weltweit berühmt. Im weniger bekannten Hinterland auf einer kleinen Fläche zwischen den Bergen und der Küste verbergen sich regelrechte Natur- und Kulturschätze.

Die Fläche der Region umfasst 5500 Quadratkilometer sowie die weit geschwungene Küstenlinie des ligurischen Golfs mit einer Länge von 315 Kilometern. Das Hinterland besteht zu zwei Dritteln aus Bergland mit Höhen von über tausend Metern sowie zu einem Drittel aus Hügelland. Die Schwemmebenen nehmen nur eine Fläche von 1 % der Gesamtregion ein.

Ligurien - Küste

Die Namen der Landschaften an der Küste verfügen schon allein mit ihren Bezeichnungen über phantastische und suggestive Elemente wie der Golfo dei Poeti, Cinque Terre, Baia delle Favole, Golfo del Tigullio, Golfo Paradiso, Baia del Sole, Baia dei Saraceni, Riviera delle Palme und Riviera dei Fiori. Phantasievolle Namen, inspiriert von der Schönheit der weltberühmten Ferienorte mit ihren zahlreichen Attraktionen und dem sauberen Meer. Die Wasserwerte werden kontinuierlich überwacht und können auch über das Internet konsultiert werden. Die ligurischen Küste ist sehr abwechslungsreich, mit Kiesel- und Sandstränden sowie kleinen, nahe vor der Küste gelegenen Inseln. Hier bieten sich ideale Konditionen für Taucher, die auf den ligurischen Meeresgründen ein sehr interessantes Tauchgebiet vorfinden.

Ligurien - Inseln und Meeresgründe

Das ligurische Meer ist ein Tiefseemeer und bewahrt in seiner Unterwassertopographie die Unebenheiten eines aus dem Meer aufgestiegenen Kontinents. Die Felsformationen der Küste führen unter dem Meeresspiegel steil nach unten bis zu einer maximalen Tiefe von 2000m. Auf den felsigen Meeresuntergründen leben Brassen, Seebrassen, Lippfische und Skorpionsfische, während man auf den sandigen Meeresgründen eher auf Seezungen, Seebarben, Marmorbrassen und viele verschiedene Muschelarten trifft.

Ligurien - Strände

Die meist felsige und zerklüftete Küste entspricht der Bodenbeschaffenheit Liguriens. An der Küste gibt es nur wenige Ebenen mit begrenzter Ausdehnung wie im Osten die Ebene zwischen Chiavari und Lavagna und im Westen bei Albenga, hier trifft man auch eher auf kleine Kieselstrände. Da die Berge direkt an der Küste emporragen, sind die Strände in der Regel schmal, gut gegen den Wind geschützt und verfügen über die hervorragende Wasserqualität eines der saubersten Küstenabschnitte Italiens. Die prestigeträchtige blaue Flagge Europas, eine europäische Anerkennung für die Qualität der Strände, der Sportboothäfen und den verdienten Anstrengungen im Rahmen des Umweltschutzes weht jedes Jahr an vielen Orten der östlichen und westlichen Riviera.

Ligurien - Felsriffe

Die ligurische Küste erstreckt sich in einem Bogen über eine Länge von 450 Kilometern. Durch die Seealpen und den Apennin direkt am Rande der Riviera ist die Küstelinie hoch, felsig und wird von vielen kleinen Vorgebirgen und Buchten aufgelockert.

Im Westen Liguriens an den Mündungen der Flüsse und den steil ins Meer abfallenden Felsen gibt es grössere und breitere Strände als im östlichen Teil Liguriens.

Einige der Vorgebirge ragen wesentlich weiter in das Meer hinaus, sind schon von weitem sichtbar und charakterisieren den Übergang von den Anhöhen zum Meer hinunter. Sowohl von Westen als auch von Osten und den höchsten Aussichtspunkten kann man die grössten Küstenvorsprünge gut erkennen.

Das Kap Sant'Ampelio in der Nähe der alten Ortschaft Bordighera trennt die Küste von Ventimiglia von der Küste von San Remo, die gegen Osten hin vom Kap Verde oder auch der Punta d'Arma abgeschlossen wird. Gleich östlich vom Kap Cervo, das die Grenze an der Küste zwischen Imperia und Savona bildet, befindet sich das Kap Mele, das Andora und Laigueglia trennt. Die Schwemmebene von Albenga erstreckt sich bis zur Mündung des Centa am Meer. Die gerade Küstenlinie wird erst durch die Felsformationen des Finale mit der Punta della Caprazoppa, Varigotti und dem Malpasso unterbrochen.

Quelle: emmeti.it

Die Küche - Usprung und Traditionen

Weinhandel in Ligurien vor 100 Jahren



Ligurien wurde von Italien.ch mit 4.1 Punkten bewertet
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