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Reisetipps

aus Italien
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Wer in die Ferien nach Italien fährt, sollte vorher einige wichtige Dinge wissen. Denn so schön es in dem Land auch ist, wer sich nicht vorher über gewisse Regeln erkundigt hat, der ist verloren. Das fängt schon bei der Urlaubsreise auf der Autobahn an. Vor allem in der Hauptreisezeit sollten Sie sich für einen günstigen Reisezeitpunkt entscheiden. Der Nachmittag des letzten Schultages oder der Samstagvormittag sind absolut tabu. Denn zu dieser Zeit sind nicht nur die meisten Autos unterwegs und die Zahl der Unfälle steigt, hier bilden sich natürlich auch schnell und häufig Staus, die für Stress, Hektik und Ärger sorgen können – und das bei einem ohnehin schon durch die Temperaturen aufgeheizten Auto. Wer kann sollte also am besten nachts oder – wenn keine Kinder vorhanden – in der ebenfalls noch sehr warmen Nebenzeit nach Bella Italia fahren. Was man ausserdem beachten sollte in Italien: Mückenschutz mitbringen. Zwar ist man tagsüber im Gegensatz zu Deutschland vor Stechmücken geschützt, aber am Abend beginnen die Quälgeister allmählich aktiv zu werden. Vor allem wer sich am Wasser aufhält, sollte dringend ein Mückenspray dabei haben. Camper kommen nicht an einem Moskitonetz vorbei, das in jedem guten Baumarkt schon für wenig Geld erhältlich ist. Apropos wenig Geld: in Italien sollten Sie beim Trinkgeld nicht geizen. 10 Prozent sollten mindestens drin sein. Sollen Sie getrennt zahlen ist übrigens zu beachten: das ist in Bella Italia meist nicht möglich. Stattdessen wird die Gesamtrechnung durch die Zahl der am Tisch anwesenden Personen geteilt. Eine Rechnung zu splitten gilt oft als ungewöhnlich. Ebenfalls ungewöhnlich ist es auch, Liegestühle durch das aus den Filmen bekannte Handtuch, das sich vielerorts schon zum Klassiker entwickelt hat, zu blockieren.

Was in Italien immer gut ankommt

Es gibt in Italien kein „in“ und „out“ im klassischen Sinn. Für gewöhnlich gilt: was gefällt, das ist auch erlaubt. Das fängt bei der Kleidung an, die sowohl unauffällig weiss sein kann und damit die sommerliche Bräune besser betont, als auch knallbunte Farben beinhalten kann und das Sommer-Feeling damit so richtig widerspiegelt. Auch in Sachen Schmuck und Körperkult gibt es viele Möglichkeiten. Hier sind Tätowierungen ebenso angesagt, wie Bodypaintings oder Piercings, Sie werden also damit nicht besonders auffallen. Was bei den Italienern allerdings oberstes Gebot ist, das ist reine Haut. Also immer schön eincremen, wenn Sie in Italien sind, damit Sie zwar braun aber nicht rot werden von der Sonne. Haare auf Armen oder Beinen sind übrigens bei den Italienern nicht besonders beliebt – vor allem an der Adria sind Rasierer also ein wichtiges Zubehör, das im Kulturbeutel enthalten sein sollte. Wer sich in Italien amüsieren möchte, der ist in den Clubs und Bars sowie den Strandbars genau richtig. Dort wird überall laute, aber angenehme Musik gespielt, die in Italien besonders angesagt ist. Dazu gehören Italo-Songs ebenso wie sanfte Klänge. Am empfehlenswertesten ist es jedoch, sich eine Live-Band am Strand anzusehen und dazu einen leckeren Cocktail zu geniessen. Übrigens: für jede Altersgruppe ist vom Italorock über Popgruppen bis hin zum klassischen Konzert etwas dabei. Informationen über die Veranstaltungen finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Urlaubsorte, ausserdem bieten viele Hotels oder Tourist-Infos vor Ort spezielle Flyer an, die Ihnen die Abendplanung vereinfachen – und zwar von A bis Z in allen Bereichen. Denn auch hier gilt: „in“ ist, was gefällt.

Nützliche Tipps für den Italien-Urlaub

Wer in ltalien Urlaub macht, möchte seinen Verwandten oder Bekannten oft auch eine Postkarte schicken. Dabei gilt zu beachten, dass die Postämter in Italien meist nur bis Mittag geöffnet sind und nur selten am Nachmittag. Briefmarken sind aber so gut wie an jeder Strassenecke in Tabakläden oder an Zeitungsständen erhältlich. Wer sich in Bella Italia einen Mietwagen nehmen möchte, sollte sich diesen bereits in Deutschland ordern. Pro Tag kostet ein Auto bis zu 100 Euro, abholen können Sie die Fahrzeuge an Flughäfen oder speziellen Verleihunternehmen. Wer lieber die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, kommt billiger weg und genauso schnell ans Ziel. Denn nicht nur in Städten wie Rom oder Neapel gibt es ein gut ausgebautes Bus- und Schienennetz, auch auf dem Lande sorgen feste Fahrpläne für ein gutes Vorankommen. Vor allem Sehenswürdigkeiten werden zu den verschiedensten Zeiten angefahren. Fahrkarten gibt es oft an Tourist-Infos oder in Bars bzw. Lokalen. Stellen Sie sich vor, Ihnen geht das Geld aus. Dann nichts wie ab zu einem der vielen Geldautomaten. Hier können Sie mit Kreditkarte oder ec-Karte Geld abheben. Angenommen werden diese Karten übrigens so gut wie in allen Hotels, Geschäften, Tankstellen und bei den Tourist-Infos. Nicht akzeptiert werden allerdings Eurocheques. Trinkgeld sollten Sie nicht nur im Restaurant geben, sondern auch für den Kofferträger im Hotel, in der Bar oder bei anderen Dienstleistungen. Die Italiener legen darauf sehr viel Wert. Wichtig für Ihren Italienbesuch ist auch das Thema „Notrufe“: die Polizei erreichen sie unter 113, für die Carabinieri wählen Sie die 112 und die Feuerwehr hat die Nummer 115. Pannenhilfen-Nummer ist die 116, Notarzt und Rettungswagen haben 118. Quelle/Zitat: Italien-lexikon(.)de

In Italien nicht ins Fettnäpfchen treten

Was gilt es beim Urlaub in Italien weiterhin zu beachten? Wo stösst man vielleicht sogar mit seinem Verhalten an? Ein grosser Unterschied ist wahrscheinlich das Essen. Betritt man ein Restaurant, dann setzt man sich nicht an den erstbesten Tisch, sondern wartet, bis der Kellner kommt und zu einem freien Tisch führt. In Italien wird zum Mittagessen nicht nur ein Gericht gegessen, sondern meist ein ganzes Menü. So ist es üblich, erst eine Vorspeise zu bestellen und sich dann eine Hauptspeise auszusuchen. Danach kann man gern noch einen Nachtisch bestellen, was aber kein Muss ist. Nach dem Essen wird im Allgemeinen ein Espresso getrunken, den Cappuccino gibt es nur zum Frühstück. Im Restaurant oder in Cafés sollte auf das Rauchen verzichtet werden, da in Italien strenges Rauchverbot gilt. Doch auch abseits vom Essen kann man in Fettnäpfchen treten. So wird man in kurzer Hose und T-Shirt gleich als Tourist entlarvt. Will man sich unter die Einheimischen mischen, so sollte man eine lange Hose und ein Hemd tragen. Möchte man Kirchen besichtigen, so darf man diese meist sowieso nicht mit kurzer Hose betreten. Auch bei den Sehenswürdigkeiten ist Vorsicht geboten, da man durch eine neue Regelung dort nicht mehr "picknicken" darf. Dies beschreibt aber auch schon das Verzehren eines kleinen Snacks. Hier also lieber auf Cafés zurückgreifen. Im Gespräch sollte man vor allem das wirtschaftliche Nord-Süd-Gefälle nicht ansprechen, da dies die Menschen aufregen könnte. Ausserdem sollte man es im Süden Italiens vermeiden, auf die Mafia zu sprechen zu kommen, da die Leute in diesem Teil des Landes es satthaben, darüber zu reden.



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