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Wassersport/Italiens Küste

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Ligurien ist mit rund 22.500 Bootsliegeplätzen Italiens Region mit der grössten Anlegekapazität. Von der Blumenriviera bis zum Golf von La Spezia verteilen sich kleinere und grössere Yachthäfen. Hier segelt man in historischem Fahrwasser, war Genua doch lange mächtige Seerepublik und Heimatstadt von Christoph Kolumbus. Während Luxusyachten im kleinen Hafen von Portofino vor Anker gehen, geht es an den kleinen Anlegestellen der Cinque Terre beschaulicher zu. Auch Taucher finden an der ligurischen Küste einige hervorragende Reviere, die beispielsweise durch geführte Tauchexpeditionen ergründet werden können. In zahlreichen Küstenorten bieten Segel-, Surf- und Tauchschulen Kurse an.

An den Golf von La Spezia schliesst sich die toskanische Küste, die über 320 Kilometer bis südlich der Halbinsel des Monte Argentario verläuft. Während die nördliche Versilia-Küste weite Sandstrände mit traditionsreichen Seebädern besitzt, von denen der Blick auf die oft verschneiten Gipfel der Apuanischen Alpen fällt, ist die südliche Maremma geprägt von wilder Macchia und dem Naturschutzgebiet des Regionalparks der Maremma. Auf Segler warten in der Toskana 15.000 Liegeplätze an den schönsten Anlegestellen. Taucher finden vor allem rund um den Monte Argentario eine bunte Unterwasserwelt, die für ihre intakte Flora und Fauna bekannt ist.

Latium und Kampanien sind nicht nur für ihr enormes kulturelles Erbe, sondern auch für ihre wunderschönen Küstenlandschaften bekannt. Berühmte Küstenorte wie Gaeta, Sperlonga und Sabaudia in Latium oder die malerische Amalfiküste zwischen Neapel und Salerno ziehen Jahr für Jahr Besucher in ihren Bann. Während man vor der Steilküste der Amalfiküste nicht nur wunderbar mit dem Segelboot kreuzen kann, sondern auch tolle Tauchspots wie in Ischitella findet, begeistern sich Taucher in Latium für die Reviere des maritimen Naturschutzparks Monte Orlando. Der Dünenstrand zwischen Sabaudia und dem Monte Circeo ist für Sonnenanbeter genauso geeignet wie für Surfer. Mit einer Liegeplatzkapazität von rund 7.000 Plätzen in Latium und über 15.000 Plätzen in Kampanien sind beide Regionen bestens auf Bootsurlauber eingestellt.

Im Süden der Apenninenhalbinsel finden Wassersportler an den Küsten Kalabriens, der Basilikata und Apuliens ein reiches Betätigungsfeld. Auf den Gewässern, auf denen schon Odysseus kreuzte, kommen Segler bei starker Brise wie dem Libeccio in volle Fahrt. 2000 Liegeplätze in Kalabrien und der Basilikata und über 8000 Plätze in Apulien sorgen dafür, dass Segler wieder in den sicheren Hafen zurückkehren können. Stützpunkte des ADAC sind in Kalabrien die Marina von Tropea sowie in Apulien die Marina von Taranto und die Marina di Brindisi. Helle Sandbuchten zwischen schroffen Felsformationen und glasklarem Wasser eignen sich hervorragend auch für die „sanfteren“ Wassersportvarianten wie Schnorcheln, Tretboot fahren und natürlich Schwimmen. Rasanter geht es hingegen beim Kanu-Rafting z.B. auf dem kalabresischen Fluss Lao im Pollinogebiet zu. Nervenkitzel verspricht auch das Wildbachfahren bei Gole del Raganello. Taucher finden in der Strasse von Messina ein anspruchsvolles Revier, in dem man nicht selten auf Überreste der bewegten Geschichte stösst. Von griechischen Amphoren bis zu Wracks von Kriegsschiffen aus dem zweiten Weltkrieg reicht das Unterwassersortiment. Das quirlige Leben in Küstenorten wie Tropea, Maratea oder Gallipoli bietet auch auf dem trockenen Element reichlich Abwechslung. Nicht entgehen lassen sollte man sich natürlich die frischen Fischgerichte, die überall an der Küste in verschiedenen Variationen angeboten werden.

Die an der Adria gelegenen Regionen Molise, Abruzzen und Marken bieten zum Teil noch weniger bekannte Küstenabschnitte, in denen man eine einsame Bucht ganz für sich alleine hat. Segler können hier den Anker werfen und in das azurblaue Wasser springen. Yachthäfen und Marinas verfügen in den Marken über mehr als 5000 Liegeplätze, in den Abruzzen an die 2000 und in Molise stehen rund 120 Liegeplätze bereit. Das Landschaftsbild wechselt hier von langen Sandstränden über weisse Kalksteinfelsen mit kleinen Buchten bis hin zu dichten Wäldern. Das Hinterland birgt Kunst- und Naturschätze wie in Urbino, Ascoli Piceno oder Macerata, um nur einige der sehenswerte Orte zu nennen, und bietet sich für Entdeckungstouren zu Lande an.

Die Emilia Romagna ist für ihre weiten Sandstrände und traditionsreichen Seebäder bekannt. Wer hier mit seinem Boot antauen will, steht einem Angebot von rund 5000 Liegeplätzen in gut ausgestatteten Marinas gegenüber, die neben Segelkursen auch Bootsverleih anbieten. Zu den Stützpunkten des ADAC gehören hier die Marina di Rimini und Marinara bei Ravenna. In vielen Küstenorten wie Rimini, Riccione, Cesenatico oder Cattolica werden im Sommer die neuesten Wassertrendsportarten angeboten. Naturfreunde können auf Entdeckung im Naturpark des Po-Delta gehen.

Auch Venetien 117 Kilometer lange Küste verspricht Wassersportfreuden pur. Küstenorte wie Bibione, Caorle oder Lido di Jesolo, wo sich auch ein ADAC-Stützpunkt befindet, bieten mit ihren langen feinsandigen Stränden nicht nur entspannte Tage am Meer, sondern auch ein grosses Angebot an Wassersportaktivitäten. Segler können an über 5000 Liegeplätzen festmachen und bei einem Besuch Venedigs ihr Boot beispielsweise gleich in einem der Yachthäfen in Lido di Venezia lassen. Die ehemalige mächtige Seerepublik ist die Wasserstadt schlechthin, ragt sie doch auf unzähligen Holzpfählen aus dem Meer, und Besucher können sich auf einem Motoscafo oder mit dem eigenen Dingo durch die romantischen Kanäle bewegen. Über Jahrhunderte angesammelte Kunstwerke locken in Venedig auch eingefleischte Wasserratten an Land.

Der breite Küstenstreifen von Friaul - Julisch Venetien bietet eine grosse Bandbreite an Wassersportmöglichkeiten. Der feinsandige Strand von Lignano, das hübsche Grado und die attraktive Lagunenlandschaft mit vielen vor gelagerten Inseln sind nur einige Anziehungspunkte. Viel Komfort bieten die zahlreichen Marinas, die über insgesamt 10.000 Liegeplätze verfügen. ADAC-Stützpunkte sind die Marina San Giusto in Triest und San Giorgio di Nogaro. Ob Segeln, Surfen oder Tauchen, überall finden sportliche Urlauber Schulen mit Kursen und Verleih. Auf den Flüssen im Landesinnern können Wagemutige Kanu- und Kajakfahrten auf rauschenden Flüssen unternehmen.



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